FP-Klubobmann Amann: „Jugendarbeitslosigkeit verlangt nach vollständigem Blum-Bonus“
Schaffung zusätzlicher Lehrstellen noch stärker und breiter fördern.
Basierend auf der aktuellen Arbeitsmarktsituation bei Jugendlichen wird die FPÖ bei der kommenden Landtagssitzung die Anfrage zur Übernahme des Blum-Bonus durch das Land als dringlich behandeln. „Die Zahlen bei der Jugendarbeitslosigkeit verlangen nach einem umfangreichen Einsatz. Wir brauchen die Übernahme des Blum-Bonus durch das Land, um Unternehmen zur Ausbildung zusätzlicher Lehrlinge zu bewegen”, erneuert der freiheitliche Wirtschaftssprecher, KO Ing Fritz Amann, seine Forderung nach einer verstärkten Lehrstellenförderung.
Wenn laut AMS aktuell die Zahl der jungen Schulungsteilnehmer gegenüber Mai 2008 um 40,3 Prozent zugenommen hat, dann zeige das den Handlungsbereich in diesem Alterssegment. Ohne diese Schulungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice würde nach AMS-Aussagen der Arbeitslosenanstieg bei den bis 25-Jährigen statt der aktuellen 34,7 Prozent sogar 64,3 Prozent betragen. 168 sofort verfügbaren Lehrstellen standen im Mai 287 Lehrstellensuchende gegenüber. Für den FP-Wirtschaftssprecher sind dies erschreckende Alarmsignale: „Gerade jungen Menschen müssen wir in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten Perspektiven bieten und sie in Beschäftigung bringen und nicht bloß in Schulungen setzen. Landeshauptmann Sausgruber hat zwar in seiner Beantwortung auf meine Anfrage auf eine Förderung für benachteiligte Jugendliche in der Höhe von 200,– Euro pro Monat für das zweite Lehrjahr hingewiesen – was wir allerdings brauchen, ist eine vollständige Verankerung des erfolgreichen Blum-Bonus im Jugendbeschäftigungsprogramm des Landes, die allen Unternehmen, die sich für die Schaffung zusätzlicher Lehrstellen entscheiden, zugute kommt.”
„Wir setzen uns dafür ein, dass allen Jugendlichen die Möglichkeit für eine Lehrstelle geboten wird und werden weiter umfassende Maßnahmen dazu einfordern. Eine Investition in unsere Jugend ist letztendlich eine Investition in unsere Zukunft und den sozialen Frieden im Land”, erklärt der freiheitliche Klubobmann abschließend.
