FPÖ-Obmann Egger: „Aktuelle Statistik bestätigt Versagen des aktuellen Asylrechts“

Gegensteuern nach „Schweizer Modell” unausweichlich.

 

„Der in den Medien wiederholt verkündete stetige Rückgang der Asylantenzahl wird von der aktuellen Asylstatistik des Innenministeriums wieder einmal eindrucksvoll widerlegt. 30.872 offene Asylverfahren per 1. Februar 2009 sind ein schlagender Beweis für die Ineffizienz des geltenden Asylrechts und bestärkt uns in der Forderung nach einem raschen Gegensteuern”, erklärt der freiheitliche Landesobmann, Landesrat Dieter Egger, zur jüngsten Asylstatistik.

Im Jänner 2009 beantragten 1.222 Personen Asyl in Österreich, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 9,79 %. Dem gegenüber steht die rechtskräftige Erledigung von 1.086 alten Asylverfahren. „Ein Rückgang an Asylsuchenden ist somit nirgends in Sicht und auch der mit der Schaffung des Asylgerichtshofes angekündigte rasche Abbau der noch offenen Verfahren entpuppte sich als inhaltloser PR-Gag des ÖVP-Innenministeriums. 30.872 offene Verfahren bestätigen dies”, so Egger.

„Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie sich unser Land immer mehr zu einem Paradies für Wirtschaftsflüchtlinge und Scheinasylanten entwickelt und dafür sorgen, dass das geltende Asylrecht nach Schweizer Vorbild deutlich verschärft und der Missbrauch eingestellt wird”, betont der FP-Landesobmann abschließend.